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Alleinebleiben sicher und entspannt aufbauen

Trennungsstress ist kein „Fehlverhalten“, sondern eine emotionale Überforderung, die viele Hunde im Alleinsein erleben.

Die gute Nachricht: Diese Reaktion ist veränderbar. Mit einem klar strukturierten, evidenzbasierten Training kann dein Hund lernen, sich auch ohne dich sicher und entspannt zu fühlen.

In meinem Selbstlernkurs bekommst du einen nachvollziehbaren Trainingsaufbau, der dich Schritt für Schritt begleitet – ohne Druck, dafür mit Fokus auf Verständnis, Stabilität und nachhaltige Veränderung im Verhalten deines Hundes.

👉 Starte jetzt und begleite deinen Hund zu mehr Gelassenheit im Alltag.

Welpengruppen...und was es hier zu beachten gibt

Von mir hört man oft den Satz: Lieber keine Welpengruppe als eine Schlechte! Und das ist auch wirklich so gemeint. Viele denken: „Hauptsache, mein Welpe hat Kontakt zu anderen Hunden.“ Das ist ein großer Irrtum.
In schlechten Welpengruppen passiert oft: Zu viele Hunde, keine Struktur, Dauerstress statt Lernen.

Dein Welpe lernt dort nicht Sozialverhalten, sondern Überforderung, Unsicherheit oder sogar Angst. Die regeln das unter sich“?

Nein, denn das können sie oft noch gar nicht.Die sozialen Kompetenzen müssen erst erlernt werden und es hilft niemandem, wenn der kleine Malteser andauernd vom Labrador überrannt wird. Mir stellt sich immer folgende Frage: Was lernt der Hund dabei? Hunde sind immer Party, große Hunde machen mir Angst.

Gute Welpengruppen sind: Klein & übersichtlich, gut angeleitet, strukturiert, mit Ruhephasen und individuell angepasst. Dein Welpe muss nicht „alles kennenlernen“, er muss sich sicher bei dir fühlen.

👉 Wenige, passende Kontakte sind wertvoller als wildes Gruppentreiben. Wähle bewusst! Dein Hund wird es dir danken!

Von Hundewiesen und Problemhunden

Hundespielwiesen stellen kein geeignetes Mittel zur Förderung sozialer Kompetenzen dar. Viele Menschen halten Hundespielwiesen für sinnvoll, weil sie auf den ersten Blick mehrere naheliegende Bedürfnisse eines Hundes gleichzeitig zu erfüllen scheinen: Hunde brauchen andere Hunde, Sichtbare Auslastung, Menschlicher Vergleich, Bequemlichkeit und Alltagstauglichkeit, Hunde müssen spielen, Eigener sozialer Austausch.

Die Idee dahinter ist oft gut gemeint. Bewegung, Sozialkontakte und Spass. Problematisch wird es, wenn nicht berücksichtigt wird, wie individuell Hunde sind und das unkontrollierte Gruppensituationen schnell zu Überforderung führen können.Für adulte Hunde macht es ebenfalls wenig Sinn mit Fremdhunden wirklich ausgelassen zu spielen. Erwachsene Hunde „brauchen“ keine wechselnden Spielkontakte mit fremden Hunden. Wichtiger sind stabile, sichere Beziehungen und kontrollierte Begegnungen.

Hunde, die zuvor ein freundliches Verhalten zeigten, entwickeln mitunter plötzlich leinenaggressives Verhalten. Unsichere Hunde werden häufig zusätzlich verunsichert und allein gelassen. Konfliktverhalten wie Mobbing, Überrennen, unangemessene Dominanzgesten oder sogar Beissereien werden dabei nicht selten bagatellisiert und als „die klären das unter sich“ interpretiert.

Moderierte Sozialgruppen in Hundeschulen sind deutlich sinnvoller als unkontrollierte Begegnungen, weil sie gezielt auf die sozialen Bedürfnisse und Grenzen von Hunden eingehen – statt sie dem Zufall zu überlassen.

Warum ich meine Gruppen nicht nach Hundegrösse trenne

Meine Antwort ist klar: Weil echte Sozialkompetenz mehr braucht als gleiche Schulterhöhe.
Mir ist es wichtig, dass Hunde lernen, mit unterschiedlichsten Artgenossen umzugehen. Genau darauf bereite ich sie vor – achtsam, strukturiert und professionell begleitet.

Freier Kontakt bedeutet bei mir übrigens nicht unkontrolliertes Durcheinander - weder in den Welpen- noch in den Sozialkontaktstunden. Ganz im Gegenteil: Die Hunde werden bewusst und gezielt zusammengeführt. Nicht alle sind gleichzeitig „dran“. Diejenigen, die warten, lernen eine unglaublich wichtige Fähigkeit: Frustrationstoleranz. Ruhe bewahren. Aushalten. Zuschauen können.

Und die Hunde im Kontakt? Große Hunde dürfen lernen, sich zurückzunehmen. Vorsichtig zu sein. Ihre Kraft zu regulieren. Kleine Hunde dürfen erfahren, dass Größe nicht automatisch Bedrohung bedeutet. Sie gewinnen Sicherheit durch positive, gut moderierte Begegnungen.
Denn: Größe sagt nichts über Temperament, Spielstil oder Sozialverhalten aus.
Sozialkompetenz entsteht durch vielfältige Begegnungen – nicht durch „Gleichgröße“.
Hunde kommunizieren über Körpersprache, nicht über Zentimeter. Im Alltag treffen Hunde aller Größen aufeinander – Training sollte genau das widerspiegeln.
Eine strikte Trennung nach Größe kann Unsicherheiten sogar verstärken („Die Großen sind gefährlich“). In meinen Gruppen orientiere ich mich an Energielevel, Trainingsstand und Persönlichkeit – nicht an der Schulterhöhe. Am Ende entscheidet nicht die Körpergröße der Hunde über Harmonie und Sicherheit, sondern das verantwortungsvolle Management durch die Trainerin.

Nicht jeder Lebensabschnitt passt zu jedem Hund

Ich beobachte einen Trend, der mir Sorgen macht: Immer mehr ältere Menschen entscheiden sich für einen Welpen oder Junghund – meist in bester Absicht, aber nicht immer realistisch. Alter allein ist kein Ausschlusskriterium für einen Hund.

Welpen und Junghunde sind kein „ruhiger Einstieg“. Ein Welpe ist kein fertiger Hund, sondern ein intensives Projekt. Er fordert Zeit, Energie, Geduld und körperliche Belastbarkeit – selbst für junge, fitte Menschen. Körperliche Anforderungen werden oft unterschätzt. Im Training sehe ich immer wieder: starke Reaktionen auf Umweltreize, schnelles Handeln ist nötig, Ziehen an der Leine → Sturzgefahr für Mensch und Hund. Training braucht Konsequenz und gutes Timing, klare Körpersprache, schnelle Reaktionen, Energie und vor allem Zeit im Alltag.

Die bessere Alternative: Oft passt ein ruhiger, erwachsener oder älterer Hund viel besser: Charakter und Bedürfnisse sind bekannt, geringerer Bewegungsdrang, häufig bereits erzogen und dankbar für Nähe und Stabilität.

Mein Appell:
Ein Hund soll das Leben bereichern – nicht überfordern.
Bitte entscheidet euch mit Bedacht, lasst euch beraten und schaut ehrlich auf euren Alltag, eure Gesundheit und eure Kräfte. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Verantwortung. Für euch. Und vor allem für den Hund. 

Du überlegst, dir einen Hund anzuschaffen, bist dir aber unsicher, welcher wirklich zu dir und deinem Alltag passt? Melde dich einfach bei mir – unterstütze ich dich gern dabei und freue mich, dich zu begleiten! 

Pfotentreff-Gruppe - Was passiert eigentlich in der Sozialkontaktstunde und wie läuft die ab?

In meiner Sozialkontaktstunde geht es in erster Linie darum, dass die Menschen lernen, die Kommunikation unter Hunden anhand deren Körpersprache zu lesen und zu verstehen.

Willkommen sind hier alle Hunde, ob Welpe, Pöbler oder unsichere Hunde. Gerade Hunde die schwierig im Umgang mit anderen Hunden sind, sind genau hier herzlich willkommen.

Hunde sollen aus geplanten Begegnungen immer mit einem Erfolgserlebnis rausgehen und lernen, sich auch zurückzunehmen und sich eben nicht die Köpfe einzuschlagen. Sie sollen und können lernen das es auch anders geht.

✅ Ablauf:
- Wir schauen uns einzelne Hunde in den Begegnungen an, gibt es hier "Gesprächsbedarf" zwischen einzelnen und wenn ja, warum?

Es werden immer einzeln ausgewählte Hunde im Gespräch und unter Anleitung beobachtet. Wenn möglich, laufen zum Abschluss der Stunde alle Hunde frei auf dem Platz, dies ist aber immer individuell abhängig von der Konstellation und nie ein muss.

Frustrationstraining vs. Belohnungsaufschub

Diese beiden Begriffe werden im Hundetraining oft vermischt, meinen aber unterschiedliche (wenn auch verwandte) Fähigkeiten.

Warum das im Training wichtig ist: Belohnungsaufschub ist die Basis für Alltagstauglichkeit (Sitz, Bleib, Warten). Frustrationstoleranz schützt u.a. vor: Leinenaggression, Überdrehen, Spielabbruch-Problemen und „Explodieren“, wenn etwas nicht klappt.

Wichtig: Frustrationstoleranz sollte nie durch Überforderung oder absichtliches „Ärgern“ trainiert werden. Sie entsteht durch dosierte, gut begleitete Misserfolge.

Belohnungsaufschub 

Was ist das? Der Hund lernt, eine erwartete Belohnung nicht sofort zu bekommen, sondern ruhig zu warten, bis sie freigegeben wird.

Kernpunkt: 👉 Die Belohnung ist sicher – nur zeitlich verzögert.

Frustrationstoleranz

Was ist das? Der Hund lernt, mit Enttäuschung oder Nicht-Erfolg umzugehen, ohne in Stress, Übersprungshandlungen oder Aggression zu verfallen.

Kernpunkt: 👉 Die Belohnung bleibt ganz aus.

Kurz gesagt:

Belohnungsaufschub = Ich warte ruhig, weil ich weiß, dass es sich lohnt.
Frustrationstoleranz = Ich bleibe ruhig, auch wenn es sich gerade nicht lohnt.

Warum du bei mir kaum Trainingsvideos sieht - und warum das gut so ist!

  1. Weil echtes Training Aufmerksamkeit braucht – nicht den Blick durch die Handykamera.
  2. Weil die gemeinsame Zeit mit meinem Hund uns gehört – und meistens nicht dokumentiert, sondern gelebt und genossen wird - und das ohne Handy.
  3. Zeitmangel! Filmen, Schneiden und Posten kostet extrem viel Zeit, die ich lieber aktiv im Hundetraining verbringe.
  4. Qualität vor Show! Weil Lernen oft leise, kleinschrittig und unspektakulär passiert. Seriöses und vorallem nachhaltiges Training braucht Zeit und keine spektakulären Vorher-Nachher-Effekte.
  5. Weil Vertrauen im Training wichtiger ist als Reichweite.
  6. Weil Hundetraining viel zu individuell und umfangreich ist, um es in kurze Clips zu stecken.
  7. Weil ich lieber hinter als vor der Kamera stehe. Weil ich lieber Hundetrainerin bin als Content-Creatorin! Und ganz ehrlich? Weil ich darauf einfach mal so gar keine Lust habe!
  8. Ich arbeite (noch) allein. Mit voller Aufmerksamkeit für den Mensch & Hund vor mir. Vielleicht ist genau das der Grund, warum du hier weniger Action siehst – aber dafür echte Beziehung, echte Prozesse und ehrliche Arbeit im Hintergrund stattfindet.

Wenn Du neugierig bist, ruf mich an, komm vorbei und schau Dir mein Training an. Ganz einfach live und in Farbe!

Mehr als nur Hundeschule

Eine Hundeschule ist viel mehr als ein Ort, an dem Hunde „Sitz“ und „Platz“ lernen. Sie ist ein Ort, an dem Beziehungen wachsen. Ein Ort, an dem aus Unsicherheit Vertrauen wird und aus kleinen Missverständnissen echtes Verständnis.

Hier lernen nicht nur Hunde – hier lernen Menschen, ihren Hund wirklich zu sehen: seine Sprache, seine Gefühle, seine Bedürfnisse. Zwischen Pfotenabdrücken im Sand, freudigem Schwanzwedeln und manchmal auch kleinen Frustmomenten entstehen Geschichten.

Geschichten von Mut, von Fortschritten, von dem ersten entspannten Spaziergang, vom Rückruf, der endlich klappt – und von dem stolzen Blick, den Mensch und Hund sich dabei schenken.

Eine Hundeschule begleitet Teams auf ihrem gemeinsamen Weg. Sie schenkt Sicherheit, stärkt die Bindung und macht aus Mensch und Hund ein echtes Team.

👉 Denn am Ende geht es nicht um Kommandos. Es geht um Vertrauen, Verständnis und eine Freundschaft fürs Leben.